Kiel

Die Muthesius-Kunsthochschule

Die Kunsthochschule in Kiel wurde bereits 1907 als Muthesius Hochschule gegründet und nach dem Architekten Hermann Muthesius benannt. Am 01.01.2005 wurde sie umbenannt in Muthesius Kunsthochschule. Sie ist die einzige Kunsthochschule im Bundesland Schleswig-Holstein. Zur Zeit verfügt die Kunsthochschule über etwa 400 Studenten.

In erster Linie kann an der Kunsthochschule Kunst studiert werden. Dazu gehören Bildhauerei, keramische Plastik, Malerei, Zeichnen, Grafik, Medienkunst und Interaktive Projektkunst. Auch Kunst als Lehramt wird angeboten. Das Kunststudium setzt sich aus Theorie, Handwerk sowie Schulung der Sinne und der Wahrnehmung zusammen. Die Studiendauer beim Studiengang Freie Kunst beträgt 8 Semester. Den Abschluss bildet der Titel Bachelor of Fine Arts.

Raumstrategien sind ein weiterer wichtiger Studiengang an der Kunsthochschule. Den Abschluss des Studienganges bildet der Titel Bachelor of Arts. Eine Richtung der Raumstrategien ist der Studienzweig Interior Design, der mit dem Titel Bachelor of Arts abschließt.

Eine dritte wichtige Säule der Kunsthochschule bildet das Design. Hier kann sich der künftige Student zwischen Kommunikationsdesign und Industriedesign entscheiden. Die Designstudenten werden auch geschult im Umgang mit digitalen Medien und im Marketing.

Die Studiendauer für die Bachelor-Abschlüsse in Raumstrategien, Kommunikationsdesign und Industriedesign beträgt 6 Semester. Ein Übergang in einen Masterstudiengang, der vier Semester dauert, ist seit dem Wintersemester 2008/2009 bei einigen Studiengängen möglich.

Wer an der Kunsthochschule studieren möchte, muss eine Arbeitsmappe einsenden und eine dreitägige Eignungsprüfung bestehen. Für die Erstellung der Arbeitsmappe kann man sich an der Kunsthochschule beraten lassen.

Die Kunsthochschule verfügt über offene Werkstätten, eine Mediathek, eine Fachbibliothek und ein EDV-Zentrum. Die Fachbibliothek kann auch von Gästen genutzt werden.

Das gesamte Jahr über finden an der Kunsthochschule verschiedene Ausstellungen statt, die auch von Gästen besucht werden können.