Kiel

Schwimmen in Kiel

Kiel liegt am Meer, da denken selbstverständlich viele an das Schwimmen. Das ist in Kiel in verschiedenen Schwimm- und Hallenbädern möglich. Tradition haben die beiden Seebadeanstalten an der Kieler Förde, die sich in Düsternbrook und in Holtenau befinden. Die Seebadeanstalt in Holtenau, die um 1910 erbaut wurde, soll jetzt durch einen Neubau ersetzt werden, der jedoch die ursprüngliche Form beibehält und als Holzkonstruktion ausgeführt wird. Die vorhandene Bausubstanz muss dabei durch eine neue ersetzt werden, die wasser- und wetterfest ist. Die restaurierte Badeanstalt soll bereits im Sommer 2011 eröffnet werden.

Die Seebadeanstalt Düsternbrook wurde 1935 erbaut. Sie liegt an der offenen Förde und ist daher besonders reizvoll. Zur Seebadeanstalt gehören weitläufige Sonnendecks.

Kiel hat einige Freibäder, die im Sommer ganz sicher einen Besuch wert sind. Dort kann man sich nicht nur im kühlen Nass erfrischen, man kann auch auf den Liegewiesen in der Sonne entspannen. Ein beliebtes Freibad, direkt am Fluss Eider, ist das Eiderbad Hammer. Nicht nur schwimmen kann man dort, für die Fitness werden dort Kurse für Wassergymnastik und Aquajogging angeboten.

Das Sommerbad Katzheide liegt mitten in Kiel und ist beheizt. Dies ermöglicht auch an kühleren Tagen das Schwimmen. Ebenfalls beheizt ist das Freibad in Raisdorf bei Kiel, das sich im Schwentinepark befindet. Kleine Kinder können sich dort im Planschbecken tummeln, auch ein Spielplatz ist vorhanden. Wer dort nicht nur schwimmen möchte, kann Beachvolleyball spielen.

Rund um die Kieler Förde laden verschiedene Ostseebäder zum Schwimmen ein, z. B. Heikendorf an der engsten Stelle der Kieler Förde, Schilksee, wo 1972 die Olympischen Segelregatten ausgetragen wurden und wo keine Kurtaxe zu zahlen ist, sowie Schönberg im Nordosten Kiels und Stein.

Für das Schwimmen an kalten Tagen können in Kiel verschiedene Schwimmhallen genutzt werden, z. B. in Gaarden. Die Schwimmhallen in Schilksee und Laboe werden mit Meerwasser betrieben.